OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture, 2011

Entwurf für Atopia, Oslo
4-screen video installation, mini DV, loop

Digitale Collage
Videostills

Die Videoarbeit OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture thematisiert den Einfluss von Architektur auf das Verhalten in unseren Lebensräumen. Welche Verhaltensmuster werden in eingeschränkten Lebensräumen erzeugt? In welcher Wirklichkeit halten wir uns auf, wenn die physische Grundlage nicht unseren natürlichen Lebensbedürfnissen entspricht?
OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture verweist auf das städtische Leben als „Leben in einer Schachtel“, dass uns aus seiner Konstruktion heraus in eine ortlose Realität zwingt. Das Gefühl von Existenz findet mehr in der ortlosen Welt von Vorstellungen statt, als in der Wahrnehmung der physischen Realität.
Die Videoprojektion der Raubtierkäfige im Kontext eines Wohnblocks zeigt die Unmöglichkeit sich innerlich mit dem realen Raum verbinden zu können und doch zwangsläufig mit ihm verbunden zu sein. Die imaginäre Perspektive von gedrehten und gekippten Räumen macht eine utopische Lage sichtbar, welche die räumlichen Gegebenheiten zwar verschieben aber nicht auflösen kann. Einzig ein traumartiger Zustand birgt die Möglichkeit den Raum zu verlassen.


The video work OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture questions what the hidden effect of architecture has on our living space and in which way it affect us.
Which behavior patterns are produced in limited living spaces? In which reality are we aranged if the physical basis does not correspond to our natural necessaries?
OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture refers to the urban life as „life in a box “ that brings us from its construction into a local less reality. The feeling of existence takes place more in the local less world of conceptions than in the perception of the physical reality. The video projection of the predator cages in the context of a block of flats shows the impossibility to connect with the material area and not to be able to leave.
The imaginary perspective of turned and tilted areas makes a utopian situation visible, which the spatial conditions shift but cannot dissolve. Only a dreamlike condition gives the possibility to leave the area.