moving pipes, 2018
Installation aus lackierten Wasserrohren
Entwurf für den eingeladenen Kunst Wettbewerb, Bundesgartenschau Heilbronn 2019
Standort Wasserkraftwerk

moving pipes, 2018
Installation aus lackierten Wasserrohren
Entwurf für den eingeladenen Kunst Wettbewerb, Bundesgartenschau Heilbronn 2019
Standort Wasserkraftwerk

Die Installation besteht aus einem geschlossenen Rohrsystem aus Abwasserrohren, das den Steg des Wasserkraftwerks mit seinen vertikalen und horizontalen Verbindungen umspielt. Im Gegensatz zum zweckgebundenen Gebrauch dient das Material hier einer sich frei entfaltenden Form, deren Linienführung sich mehrfach verzweigt und den Steg mit einer passgenauen Architektur überbaut. Es entsteht sinnbildlich gesehen ein Wasserkreislauf, der nicht nur eine Beziehung zum Wasserkraftwerk aufnimmt, sondern durch die freie Form des eigentlich zweckgebundenen Materials auch zu dem Thema „Transformation“ der Bundesgartenschau. Wie in dem gesamten Konzept der Bundesgartenschau die Ästhetik des industriellen Zusammenhangs in die Landschaftsarchitektur eingebunden ist, soll auch hier die ungeschönte Konstruktion des Rohrsystems auf eine andere ästhetische Ebene gehoben werden. So lässt das komplexe Gefüge der Stangen über dem Steg eine Raumzeichnung entstehen, die bei näherer Betrachtung unterschiedliche Bewegungsabläufe denkbar macht. Umwandert man die Ufer des Flusses verschiebt sich der Linienzusammenhang zu immer neuen Perspektiven und Zwischenräumen.