Das Wandobjekt Pyrit Architektur entstand aus einer Untersuchung formaler Entwicklungen, der Polarität und Nähe natürlicher und kulturell motivierter Formen. Die Arbeit geht dem Prinzip zwei unterschiedlicher Substanzen nach, die in der Gesteinsbildung zu unterschiedlichen Formen führen, durch ihre Entstehung jedoch unweigerlich miteinander verbunden sind. Inspiriert von dem Pyrit Gestein, das in kubischer und polygoner Form auftritt und oft noch mit einem anderen Gestein verbunden ist, greift das Wandobjekt die Idee der zwei Formprinzipien mit unterschiedlicher Herkunft auf, und setzt diese miteinander in Verbindung. Wirkt doch die äußere Form wie eine abstrakte Landschaft, die eine von der Natur geschaffene Formbildung wiedergibt, so spiegelt die kubische, einer Architektur verwandten Form, einen Kulturimpuls wieder, der zwar natürliche Prinzipien aufgreift, sich jedoch mit einer anderen Kraft dagegen wendet.

Ausstellungsansicht Pyrit Architektur in der Boutique Köln, 2012

Wandobjekt
Material: Graupappe lackiert, Polysterol gold verspiegelt
Maße: 164 × 88 × 32 cm