Die Arbeit Return ist anhand einer Einladung des Projektraumes “Super Bien!”, dem Gewächshaus für zeitgenössische Kunst, entstanden. Durch seine Form und seine Präsenz im Außenraum fordert der Raum zu einem besonderen Umgang mit seiner Struktur und unmittelbaren Umbegung auf. In diesem Sinne thematisiert die Arbeit Return die Konstitution des Raumes in seiner Form und Funktion. Die mittig positionierte Skulptur bleibt kein solitärer Gegenstand. Sie scheint einen vegetativen Kreislauf nachzuahmen, in dem sie die Kräfte aus dem Boden sammelt und durch ein Bündel gedrehter Eisenstangen, wieder in den Umraum hineingibt. Die Form erhebt sich als eine architektonische Ausformung, der im Boden schlummernden Kräfte und wandelt diese um, in einen Strom aus aufstrebenden Stangen, welche die konstruktiven Streben des Gewächshaus in einer bewegten Form wiederspiegeln.
Die Skulptur scheint die materielle Beschaffenheit des Gewächhauses ebenso in sich aufgenommen zu haben, wie das funktionale Prinzip eines vegetativen Prozesses. Im Gegensatz zum vegetativen Prozess findet hier jedoch eine Transformation der Form und Materialität des Raumes statt.

Ausstellungsansicht Return, bei Super Bien!, Berlin, 2011

Installation
Material: Hartfaserplatten weiß beschichtet, Eisenstangen verzinkt
Maße: höhe 190 cm, breite 130 cm, länge 140 cm