LUEGER ÜBER WIEN- SCHWEBEND, 2010

Vorschlag für eine temporäre Intervention:
Anheben der Statue Karl-Luegers mit Hilfe eines Kranfahrzeugs;
Die Statue wird über dem Denkmal schwebend gehalten.

In Zusammenarbeit mit Regina Weiss

In der temporären Intervention
Lueger über Wien – schwebend wird die Figur des Politikers Karl Lueger mit Hilfe eines Kranfahrzeugs vom Sockel seines Denkmals gehoben und in einen symbolischen Schwebezustand versetzt. Die Bewegung verharrt in der Ambivalenz zwischen „Selbstüberhöhung und Aufstieg“, sowie möglichem „Absturz und Fall“. Durch den de-kontextualisierenden Eingriff zeigt sich der Sockel des Denkmals als reine Darstellung populistischer Phrasen. „Entkrönt“ wird er zu einem Denkmal seiner selbst, in dem nicht die guten Taten eines vermeintlichen „Heroen“, sondern die hohle Form ihrer populistischen Propaganda sichtbar wird.